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LKA-Ermittler forschen nach Brandursache in Behindertenheim

Brände LKA-Ermittler forschen nach Brandursache in Behindertenheim

In einem Zimmer des Antonius-Heims bricht ein Feuer aus. Ein 31-jähriger Bewohner kommt ums Leben, vier Ordensschwestern werden verletzt. Die Flammen sind gelöscht, aber es bleiben quälende Fragen.

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Einsatzkräft der Feuerwehr löschen den Brand in einem Behindertenheim.

Quelle: Görlich Media/Archiv

Fulda. Spezialisten des hessischen Landeskriminalamtes haben nach dem tödlichen Brand in einem Behindertenheim in Fulda die Ermittlungen aufgenommen. Noch gebe es keine Hinweise, wie das Feuer in der Nacht zum Sonntag ausgebrochen sei, sagte Polizeisprecher Wolfgang Keller am Montag. "Es bleibt für uns ein Rätsel", sagte der Geschäftsführer des Antonius-Netzwerks, Rainer Sippel, der Deutschen Presse-Agentur. Ein geistig behinderter Bewohner (31) war bei dem Feuer ums Leben gekommen. Es war ersten Angaben zufolge in seinem Zimmer ausgebrochen. Einen Suizid des Bewohners hält Sippel für unwahrscheinlich. Der Mann sei voller Lebensfreude gewesen.

Die von Rauchgas verletzten Ordensschwestern sind mittlerweile wieder in die Einrichtung zurückgekehrt. Zwei von ihnen hätten bereits am Sonntag das Krankenhaus verlassen können, eine am Montagmorgen. Eine weitere Schwester war leicht verletzt worden. Sie wollte nicht in die Klinik gebracht werden, wie Sippel sagte. Nach seinen Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehr als 100 000 Euro. Das obere Stockwerk des Haupthauses, in dem das Feuer ausbrach, sei für mehrere Monate bis zur Sanierung nicht bewohnbar.

dpa

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