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Kurier war mit Falschgeld unterwegs: Freispruch

Prozesse Kurier war mit Falschgeld unterwegs: Freispruch

Ein Schöffengericht in Limburg hat einen 46 Jahre alten Mann am Dienstag vom Vorwurf der Geldfälschung freigesprochen. Bei dem Angeklagten waren bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 3 am Rasthof Bad Camberg 112.000 Euro entdeckt worden, darunter 26 gefälschte 500-Euro-Banknoten.

Limburg. Der Richter erklärte, dem Mann sei nicht nachzuweisen, dass er das Geld in Umlauf habe geben wollen. Mit dem Freispruch folgte das Gericht den Anträgen der Staatsanwalt und Verteidigung.

Der Angeklagte hatte erklärt, für eine polnische Firma als Geldkurier tätig gewesen zu sein. Das Geld, mit dem er polnische Leiharbeiter habe auszahlen sollen, habe er in einer Umhängetasche in einem Reisebus von Polen nach Deutschland gebracht. Am Frankfurter Hauptbahnhof sei er von einem Kollegen mit dessen Auto abgeholt worden. Die "Blüten" habe er von einem Landsmann erhalten, der das Falschgeld im Müll gefunden habe. "Die "Blüten" wollte ich Leuten geben, falls ich einmal überfallen würde", hatte der Angeklagte erklärt.

dpa

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