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Kunsthalle zeigt Glanz und Elend der Weimarer Republik

Ausstellungen Kunsthalle zeigt Glanz und Elend der Weimarer Republik

Mit einer groß angelegten Themenausstellung richtet die Schirn Kunsthalle in Frankfurt einen Blick auf die Kunst im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933. Zu sehen sind unter dem Titel "Glanz und Elend in der Weimarer Republik.

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Das Bild «Arbeitslose» von Karl Hofer in der Kunsthalle Schirn.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/M.. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen" rund 190 Werke von mehr als 60 Künstlern.

Die Arbeiten zeigen neben dem frivolen und exzentrischen Treiben in Bars und Kabaretts vor allem die düstere Seite der Epoche nach dem Ersten Weltkrieg. "Damit wird ein Gesamtbild wiederhergestellt, das durch die spätere deutsche Geschichte zerrissen worden ist", sagte Direktor Philipp Demandt am Donnerstag in Frankfurt.

Die Ausstellung versteht sich nach Angaben von Kuratorin Ingrid Pfeiffer nicht als Werkschau des Verismus und der Neuen Sachlichkeit, sondern wagt einen soziologischen und politischen Blick. "Die Weimarer Republik war eine progressive Epoche, in der viele wegweisende Ideen entworfen wurden", sagte sie.

Die ausgestellten Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen dokumentieren unter anderem die Rolle der Frau, aufkommende Prostitution und Arbeitslosigkeit und den Kampf gegen die Diskriminierung Homosexueller. Die Ausstellung ist von Freitag (27. Oktober) an bis zum 25. Februar zu sehen.

dpa

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