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Kunstfälscherprozess: Entscheidung über Besetzung von Landgericht

Prozesse Kunstfälscherprozess: Entscheidung über Besetzung von Landgericht

Im Prozess um gefälschte Werke russischer Avantgardekunst will das Wiesbadener Landgericht heute entscheiden, ob das Verfahren mit der vorgesehenen Besetzung der Richter und Schöffen fortgesetzt werden kann.

Wiesbaden. Drei Männern wird vorgeworfen, mit dem Verkauf von 19 gefälschten Bildern im Stil von Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch fast elf Millionen Euro ergaunert haben. Sie sind wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs sowie Urkundenfälschung angeklagt.

Es gibt zwei 42 und 68 Jahre alte Hauptangeklagte. Ein 41-Jähriger muss sich wegen Beihilfe verantworten. Die Anwälte der Männer bemängeln die Besetzung des Landgerichts sowie die fehlende Akteneinsicht und beantragten die Aussetzung des Verfahrens. Die Anklage wurde bislang nicht verlesen, die Angeklagten haben sich auch noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

dpa

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