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Kunst aus Florenz im 16. Jahrhundert: "Maniera" im Städel

Ausstellungen Kunst aus Florenz im 16. Jahrhundert: "Maniera" im Städel

Michelangelo und Raffael kennt fast jeder, aber Pontormo und Bronzino? Das Frankfurter Städel-Museum zeigt ab Mitte nächster Woche eine Ausstellung mit Kunst aus der Zeit nach der italienischen Renaissance, dem Manierismus.

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Städel Museum Frankfurt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Am Freitag wurde eine der zentralen Leihgaben gehängt: "Venus und Amor" von Jacopo Pontormo (1494-1557), gemalt nach einem Entwurf von Michelangelo, eine Leihgabe der Galleria dell’Accademia in Florenz.

"Maniera" heißt die Schau, die zeitlich und geografisch an die erfolgreiche Städel-Ausstellung über Botticelli 2009/10 anknüpfen will. Gezeigt werden rund 50 Gemälde und mehr als 80 Zeichnungen und Skulpturen, die im Florenz der Medici-Zeit entstanden sind. Ausgangspunkt ist ein Werk aus der Städel-Sammlung, Agnolo Bronzinos "Bildnis einer Dame in Rot" aus dem Jahr 1533.

Die Ausstellung führe vor Augen, "dass einige besonders herausragende künstlerische Leistungen erst durch die beiden auf die Hochrenaissance folgenden Künstlergenerationen erbracht wurden", glaubt Kurator Bastian Eclercy. Was die Kunst des Manierismus auszeichne, sei "raffinierte Eleganz und kreativer Eigensinn". Es sei eine Epoche, "in der die persönliche Handschrift des Künstlers und der Wettstreit um Originalität ganz neue Bedeutung gewannen."

dpa

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