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Kulturfonds fördert bis 2017 Projekte zum Thema "Transit"

Ausstellungen Kulturfonds fördert bis 2017 Projekte zum Thema "Transit"

Zahlreiche Kulturprojekte in der Region setzen sich in den kommenden zweieinhalb Jahren mit dem Begriff "Transit" auseinander. Bis 2016 fördert der Kulturfonds Frankfurt RheinMain Arbeiten zu diesem Schwerpunktthema mit bis zur fünf Millionen Euro.

Frankfurt/Main. Die genaue Summe und die Zahl der Projekte stehen noch nicht fest, wie der Geschäftsführer des Kulturfonds, Helmut Müller, am Montag in Frankfurt sagte.

Bisher hatten die Themenschwerpunkte kunsthistorische Epochen in den Mittepunkt gestellt, etwa Expressionismus oder Romantik. Nun gibt es zum ersten Mal ein Thema, das offener ist, aber perfekt zur Region passt, wie Müller findet: Das Rhein-Main-Gebiet sei ein Transitraum "nicht nur für Verkehrs-, sondern auch für Geld- und Gedankenströme".

Den Auftakt macht eine Ausstellung in der Frankfurter Kunsthalle Schirn, die in dieser Woche eröffnet wird. Zu sehen sind Arbeiten des US-Videokünstlers Doug Aitken. Gefördert werden auch Konzerte, Lesungen oder Theaterarbeiten wie eine Dramatisierung des Romans "Transit" von Anna Seghers.

An dem Fonds sind das Land Hessen, die Städte Darmstadt, Frankfurt, Hanau und Wiesbaden sowie der Main-Taunus-Kreis und der Hochtaunuskreis beteiligt. Sie zahlen zwei Euro pro Einwohner, das Land gibt dann noch mal die gleiche Summe dazu.

dpa

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