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Kritiker: Wahrsager lagen 2016 daneben

Jahreswechsel Kritiker: Wahrsager lagen 2016 daneben

Die Bundesregierung ist wegen der Flüchtlingskrise nicht zurückgetreten und Angela Merkel hat nicht auf eine weitere Kanzlerkandidatur verzichtet: Kritikern zufolge haben Hellseher und Astrologen 2016 mit ihren Vorhersagen praktisch immer falsch gelegen.

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Orakel-Pendelbrett.

Quelle: Waltraud Grubitzsch/Archiv

Roßdorf/Darmstadt. Gerade das Thema Flüchtlinge sei "verhältnismäßig häufig vorgekommen", sagte der Mathematiker Michael Kunkel (56) von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP). An den Wahrsagern völlig vorbeigegangen sei der Erfolg von Donald Trump bei der Präsidentenwahl in den USA.

Die GWUP veröffentlichte am Donnerstag ihre Jahresbilanz. Analysiert worden seien etwa 60 namentlich bekannte Wahrsager und Astrologen. Der Verein mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt setzt sich nach eigenen Angaben für Aufklärung und kritisches Denken ein.

Der Deutsche Astrologen-Verband wirft dem Verein Einseitigkeit schon bei der Auswahl der Aussagen vor. "Der GWUP fällt es nicht schwer, Prognosen zu finden, die meterweit daneben liegen", sagte der Vorsitzende Klemens Ludwig (60).

dpa

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