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Krankenkassen-Mitarbeiter wegen Fälschungen vor Gericht

Prozesse Krankenkassen-Mitarbeiter wegen Fälschungen vor Gericht

Mit einem Geständnis hat vor dem Frankfurter Landgericht der Prozess gegen einen Mitarbeiter einer Krankenkasse wegen falscher Bescheinigungen begonnen. Dem 45-Jährigen wird zur Last gelegt, selbstständigen Versicherungskunden mit den manipulierten Bescheinigungen den Eintritt in die für sie preiswertere gesetzliche Krankenkasse ermöglicht zu haben.

Frankfurt/Main. Unter normalen Umständen hätten diese Kunden in die gesetzliche Krankenversicherung nicht eintreten dürfen. Die Vorwürfe räumte der Mann am Donnerstag komplett ein. Er sei neben seiner Tätigkeit bei der Krankenkasse auch noch als Makler tätig gewesen.

Als Gebühr für diese Bescheinigungen soll der Mann bis zu 500 Euro in bar von Kunden verlangt haben. Die Anklage listet 66 Einzelfälle auf, in denen unterschiedliche Beträge gezahlt wurden. Die Strafkammer hat zunächst drei Verhandlungstage in dem Verfahren vorgesehen.

dpa

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