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Krankenhausdiebe müssen ins Gefängnis

Prozesse Krankenhausdiebe müssen ins Gefängnis

Zwei professionelle Krankenhausdiebe aus Südamerika müssen jeweils für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Landgericht Frankfurt wies die Berufungen der 45 und 51 Jahre alten Männer gegen ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Donnerstag zurück.

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Ein Mann in Handschellen.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Nur die 22 Jahre alte mitangeklagte Frau darf zurück in ihre kolumbianische Heimat: Bei ihr setzte das Gericht eine zweijährige Freiheitsstrafe zur Bewährung aus.

Das Trio war im Dezember vergangenen Jahres aus Südamerika nach Frankfurt gekommen und hatte sich in einem Hotel einquartiert. Tagsüber kundschaftete die schwangere Frau laut Gericht die Örtlichkeiten in zwei Frankfurter Krankenhäusern aus. Nachts kam sie mit den beiden Komplizen zurück - insgesamt wurden drei wertvolle Endoskopie-Geräte im Gesamtwert von 90 000 Euro gestohlen, die Ermittlungen zufolge von Betreibern sogenannter Hinterhofkliniken in Kolumbien gezielt bestellt worden waren. Bei einer zufälligen Razzia der Polizei in dem Hotel wurden die für den Postversand bereits fertig verpackten Geräte sichergestellt. Die Diebe kamen in Untersuchungshaft.

Laut Urteil ist eine Strafe zur Bewährung bei den beiden Männern aufgrund des Wertes der Beute und der kriminellen Energie nicht mehr möglich. Nur bei der noch sehr jungen und dem einen Mittäter offenbar hörigen Frau entschied das Gericht zu ihren Gunsten.

dpa

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