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Korruptionsprozess geht nach zehn Monaten mit Haftstrafe zu Ende

Prozesse Korruptionsprozess geht nach zehn Monaten mit Haftstrafe zu Ende

Zum Abschluss eines langen Korruptionsprozesses ist ein Unternehmer in Frankfurt zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Der Mann war als Firmeninhaber mit seinem Unternehmen für die Sicherung von Gleisbaustellen verantwortlich.

Frankfurt/Main. Er hatte nach Überzeugung des Landgerichts einen Amtsträger der Deutschen Bahn mit rund 470 000 Euro bestochen, um lukrative Aufträge zu erhalten.

Im Gegenzug stellte er der Bahn insgesamt 800 000 Euro für nicht geleistete Arbeiten in Rechnung. Weil der Betrag nicht versteuert wurde, machte sich der Mann auch der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig, entschied das Gericht am Donnerstag.

Der Bahnmitarbeiter musste sich bereits verantworten. Er wurde wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Das Gericht hatte sich seit September vergangenen Jahres an 50 Verhandlungstagen mit dem Fall auseinandergesetzt. Es war bereits das zweite Verfahren gegen die beiden Angeklagten. Der erste Prozess war nach acht Monaten Verhandlung geplatzt, weil eine Richterin schwanger geworden war.

dpa

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