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Korruption: Unternehmer räumt Schmiergeldzahlungen ein

Prozesse Korruption: Unternehmer räumt Schmiergeldzahlungen ein

Mit einem Geständnis des Angeklagten hat am Mittwoch in Frankfurt der Prozess gegen einen 38 Jahre alten Sanitärbau-Unternehmer aus Mittelhessen begonnen. Vor dem Landgericht räumte der Geschäftsführer ein, bei einem Hochhausneubau im Frankfurter Nordend zwischen 2006 und 2009 den Gebäudemanager mit rund 110 000 Euro Bargeldleistungen bestochen zu haben.

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Der Angeklagte hatte sich geständig gezeigt.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Im Gegenzug erhielt die Firma Aufträge in einem Volumen von 500 000 bis 600 000 Euro, was etwa zehn Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte.

Nach Angaben des Angeklagten wurde er von dem Gebäudemanager direkt auf die Zahlungen angesprochen. Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe kam er bis zu seinem ersten Geständnis für vier Wochen in Untersuchungshaft. Der Gebäudemanager, der von mehreren Firmen mehr als 250 000 Euro Zuwendungen erhalten hatte, wurde vom Gericht bereits zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Auch der Unternehmer hofft nun auf eine Strafaussetzung zur Bewährung. Das Gericht will in der kommenden Woche das Urteil bekanntgeben.

dpa

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