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Kornmarkt Arkaden sollen im Herbst 2018 eröffnen

Kommunen Kornmarkt Arkaden sollen im Herbst 2018 eröffnen

Nur einen Katzensprung von Paulskirche und Römer entfernt entstehen Büros, Geschäfte, Wohnungen und ein Hotel. Mit dem Gebäudekomplex Kornmarkt Arkaden soll ein jahrelang völlig verwaister Platz im Herzen Frankfurts endlich neu belebt.

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Die Visualisierung zeigt einen Blick auf den geplanten Komplex:

Quelle: OFB Projektentwicklung/dpa

Frankfurt/Main. Der neue Gebäudekomplex auf dem ehemaligen Areal des Bundesrechnungshofs im Herzen Frankfurts soll im Herbst 2018 eröffnet werden. Das sind einige Monate später als ursprünglich geplant. Neben einem Hotel mit 470 Zimmern sind auch ein Wohnhaus mit 21 Mietwohnungen sowie ein Büro-Komplex geplant. Für Gastronomie und Geschäfte ist im Erdgeschoss Platz. Die Investitionskosten für die sogenannten Kornmarkt Arkaden betragen rund 120 Millionen Euro, wie die Projektleitung am Donnerstag bei der Grundsteinlegung mitteilte. Bauherr ist die Helaba-Tochter OFB. Der Entwurf stammt von dem Frankfurter Architekturbüro Jürgen Engel.

Der Bundesrechnungshof war im Jahr 2000 von Frankfurt nach Bonn gezogen. Das Gebäude aus den 1950er Jahren in der Nähe von Paulskirche und Römer stand lange leer. Den Kornmarkt Arkaden gingen jahrelange Streitigkeiten über die Gestaltung des in Teilen denkmalgeschützten Bürogebäudes voraus. Unstimmigkeiten über den besten Architekten-Entwurf verzögerten das Projekt noch einmal. Anfang 2014 stieg dann eine der beiden gleichberechtigten Projektgesellschaften aus. Die andere, die OFB Projektentwicklung GmbH, übernahm deren Anteile.

Oberbürgermeister Peter Feldmann lobte bei der Grundsteinlegung den reflektierten Umgang mit der Architektur der 1950er Jahre. "Es entsteht ein Mischzentrum mit einem normalpreisigen Hotel." So werde der Zugang für alle Schichten sicher gestellt.

Architekt Jürgen Engel betonte, mit den Kornmarkt Arkaden werde die Verbindung vom Main zur Innenstadt für Fußgänger wieder hergestellt. Allerdings müsse die Verkehrsführung auch am sogenannten Theatertunnel noch etwas verändert werden, forderte der Architekt. Von dem alten Gebäude bleibt unter anderem das historische Treppenhaus erhalten.

dpa

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