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Kontobetrug und falsche RMV-Fahrscheine - zwei Männer vor Gericht

Prozesse Kontobetrug und falsche RMV-Fahrscheine - zwei Männer vor Gericht

Konto- und Internetbetrügereien sowie die Herstellung falscher RMV-Zeitfahrkarten werden seit Montag zwei Männern vor dem Landgericht Frankfurt zur Last gelegt.

Frankfurt/Main. Der Anklage zufolge eröffneten die 20 und 23 Jahre alten Angeklagten mit falschen Personalien mehrere Bankkonten, die einem dritten Betrüger zur Abwicklung fingierter Geschäfte mit verbotenen Arzneimitteln zur Verfügung gestellt wurden. Von dessen Einnahmen sollen sie zusammen die Hälfte als Provision erhalten haben.

Darüber hinaus soll der ältere Angeklagte in mehreren Fällen unter Falschnamen bei Versandhäusern Waren bestellt, aber nicht bezahlt haben. Der Jüngere soll vor allem falsche RMV-Fahrausweise hergestellt und vertrieben haben. Der Gesamtschaden aus allen Straftaten betrug rund 45 000 Euro.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklage verlesen. Dem Vernehmen nach werden die Angeklagten jedoch an einem der kommenden Prozesstage Geständnisse ablegen. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit professionellen Fahrkartenfälschern, die die Bahn um rund zwei Millionen Euro gebracht haben sollen.

dpa

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