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Konto von Tante geplündert: Neffe bestreitet Untreue

Prozesse Konto von Tante geplündert: Neffe bestreitet Untreue

Weil er als Betreuer seiner vermögenden Tante deren Konto um insgesamt rund 270 000 Euro erleichtert haben soll, hat sich seit Dienstag ein 71 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt zu verantworten.

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Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Frankfurt/Main. Die Anklage legt dem Neffen zur Last, schon zu Lebzeiten der 2009 verstorbenen Tante Geld auf die Seite geschafft zu haben. Später habe er mit manipulierten Testamenten die eigentlich vorgesehenen Cousins und Cousinen um ihr Erbe gebracht.

Der Prozessauftakt gestaltete sich schwierig. Der Angeklagte bestritt strafbare Handlungen zum Nachteil der Tante und deren Erben und behauptete stattdessen, es gebe sogar ein Testament, in dem er als Alleinerbe der wohlhabenden Tante eingesetzt worden sei. Die Anklage geht von Untreue und Betrug aus, nachdem sich der Angeklagte bereits zu Lebzeiten der Tante an deren Geld vergangen haben soll. So hatte er den Verkauf eines Bankdepots verfügt und zu diesem Zweck sogar eine Unterschrift der bettlägerigen und senilen 91-Jährigen vorgelegt.

Die Strafkammer hat noch einen weiteren Verhandlungstag vorgesehen.

dpa

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