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Konferenz gegen Diskriminierung von HIV-Infizierten

Gesundheit Konferenz gegen Diskriminierung von HIV-Infizierten

Rund 450 HIV-Positive, deren Angehörige und Freunde diskutieren seit Donnerstag in Kassel über Ausgrenzung und Diskriminierung von Betroffenen. Dies sei an der Tagesordnung, sagte Carsten Schatz, selbst HIV-positiv und Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe (DAH).

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Carsten Schatz, Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe.

Quelle: Jörg Carstensen/Archiv

Kassel. "HIV ist mit einem gesellschaftlichen Stigma behaftet. Die Leute erleben das am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Gesundheitswesen", betonte er. HIV-positiven Menschen werde medizinische Behandlungen zum Beispiel beim Zahnarzt verweigert oder Kollegen wollten nicht mit ihnen arbeiten. "Wir müssen aufzeigen, dass wir da ein Problem haben".

Das dreitägige Treffen läuft bis Sonntag unter dem Titel "Positive Begegnungen" und ist nach DAH-Angaben das größte HIV-Selbsthilfekonferenz in Europa. Geplant sind Workshops und Gespräche, zudem nehmen Teilnehmer am Samstag am Kasseler Christopher Street Day teil. Laut Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland rund 78 000 Menschen HIV-positiv.

dpa

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