Volltextsuche über das Angebot:

31 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
"Komasaufen" bleibt ernstes Problem in Hessen

Gesundheit "Komasaufen" bleibt ernstes Problem in Hessen

Das "Komasaufen" unter Jugendlichen in Hessen bleibt trotz der Bemühungen von Politikern, Lehrern und Eltern ein ernstes Problem. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 1380 Jugendliche mit einem akuten Rausch in ein Krankenhaus eingeliefert, das sind etwa genauso viele wie im Vorjahr (1377).

Voriger Artikel
Repair-Cafés sollen Müll vermeiden helfen
Nächster Artikel
Schneiden und Kämmen für den Titel: WM der Friseure in Frankfurt

Hessen: Das «Komasaufen» stellt ernstes Problem dar.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Wiesbaden. Das geht aus der Antwort von Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) auf eine Kleine Anfrage hervor. Während die Zahl der eingelieferten Jungen um drei Prozent auf 796 Jugendliche zurückging, stieg die Zahl der wegen Alkoholvergiftungen behandelten Mädchen um vier Prozent auf 584. Zahlen von 2013 lagen dem Ministerium zunächst noch nicht vor.

Um "Komasaufen" vorzubeugen, hat die hessische Landesregierung 2011 das Präventionsprojekt "HaLT - Hart am Limit" eingeführt. Dabei werden Kinder und Jugendliche nach dem Klinikaufenthalt von Suchtexperten angesprochen. Außerdem übernehmen Kommunen vorbeugend Verantwortung. Alle kreisfreien Städte und 14 Landkreise beteiligen sich den Angaben zufolge an dem Projekt. Es wird vom Sozialministerium sowie von Suchthilfeeinrichtungen und Krankenkassen getragen. Da die Zahlen in den vergangenen Jahren hoch geblieben sind, wurde das Projekt um zwei Jahre bis Ende 2015 verlängert.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr