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Kohleblock länger vom Netz - Al-Wazir: Keine Energieengpässe erwartet

Notfälle Kohleblock länger vom Netz - Al-Wazir: Keine Energieengpässe erwartet

Der durch eine Dampfexplosion beschädigte Kohleblock des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis) bleibt länger vom Netz als angenommen. Die Strom- und Fernwärmeversorgung im kommenden Winter sei aber grundsätzlich sichergestellt, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Donnerstag.

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Zu Energieengpässen soll es nicht kommen.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Großkrotzenburg. Es gebe genügend Kapazitäten. Nach Aussage des Netzbetreibers Tennet wird es keine Energieengpässe in Hessen geben.

Der Kraftwerksbetreiber Eon rechnet erst Mitte Januar mit der Wiederinbetriebnahme von Block 5. Zunächst war der Energiekonzern nur von einer Pause bis August ausgegangen. "Die Instandsetzung zieht sich aber hin", sagte ein Eon-Sprecher in Düsseldorf. Die Lieferung von Ersatzteilen verzögere sich voraussichtlich bis Jahresende. Für den Wasser-Dampf-Kreislauf würden wärmeunempfindliche Bauteile benötigt, die individuell angefertigt werden müssten. Zu den finanziellen Folgen des Ausfalls machte er keine Angaben.

Am 12. Mai hatte es eine Dampfexplosion im Kraftwerk gegeben. Wie hoch der Sachschaden ist, müsse noch ermittelt werden. Der TÜV Rheinland wurde mit der Ursachenforschung beauftragt. Staudinger besteht aus fünf Blöcken, von denen drei alte stillgelegt sind. Block 4 wird mit Gas betrieben und steht derzeit zur Wartung still. Block 5 wird mit Steinkohle befeuert.

dpa

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