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Kneipenbekanntschaft zur Fahrt gezwungen: Bewährungsstrafe

Prozesse Kneipenbekanntschaft zur Fahrt gezwungen: Bewährungsstrafe

Wegen einer ominösen Fahrt nach Dortmund nach einen Kneipenabend ist ein 26 Jahre alter Mann am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen räuberischer Erpressung. Er hatte das 19 Jahre alte Opfer im vergangenen Juli zunächst gezwungen, mitten in der Nacht nach Dortmund zu fahren. Kurz vor dem Ziel hatte er sich unter Androhungen von Gewalt auch noch das Mobiltelefon und Bargeld geben lassen. Anschließend blieb der 26-Jährige bei seiner dort wohnenden Freundin. Der 19-Jährige fuhr wieder nach Frankfurt zurück und benachrichtigte die Polizei.

Die Strafkammer berücksichtigte im Urteil das "von großer Reue getragene Geständnis des Angeklagten". Als Bewährungsauflage wurde eine Schadensersatzzahlung von 390 Euro an den 19-Jährigen festgelegt. Außerdem muss sich der Verurteilte bei einer Suchtberatung melden sowie das Jobcenter zur Vermittlung einer Arbeitsstelle aufsuchen.

dpa

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