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Kloster Lorsch will Mönchen "ein Gesicht geben"

Forschung Kloster Lorsch will Mönchen "ein Gesicht geben"

Das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Lorsch war im Mittelalter ein bedeutendes religiösen Zentrum. Nun soll erforscht werden, wie ein Mönch damals ausgesehen haben könnte.

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Die Königshalle des Klosters Lorsch.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Lorsch. "Memoria - den Vergessenen ein Gesicht geben" heißt das Projekt. "Wir prüfen, was in den Genen codiert ist", sagte Professor Ben Krause-Kyora von der Universität Kiel bei der Vorstellung am Mittwoch in Lorsch (Kreis Bergstraße).

Knochen sollen untersucht werden, auch darauf, was gegessen wurde und welche Krankheiten es gab. Die Welterbestätte arbeitet dabei neben der Uni Kiel in den kommenden Jahren auch mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zusammen.

Das Kloster Lorsch steht seit 1991 auf der Unesco-Liste, es ist die erste Welterbestätte in Hessen. Zur Weihe der Kirche des Klosters war im Jahr 774 Karl der Große gekommen. Die Reformation bedeutete das Ende des Klosters. Die Anlage wurde dann im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) verwüstet. Im Laufe der Zeit wurden fast alle klösterlichen Gebäude abgebrochen.

dpa

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