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Klage zu Schadenersatz nach Grubenunglück von Borken abgewiesen

Prozesse Klage zu Schadenersatz nach Grubenunglück von Borken abgewiesen

Hinterbliebene des Braunkohle-Grubenunglücks von Borken mit 51 Toten in den 1980er Jahren bekommen keinen Schadenersatz. Das Landgericht Kassel habe die Zivilklage abgewiesen, weil ein individuelles Verschulden der Beklagten nicht festzustellen sei, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

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Bei dem Grubenunglück starben 51 Personen.

Quelle: Frank Kleefeldt/Archiv

Kassel. In dem fast fünf Jahre dauernden Prozess hatte eine Bergmannswitwe gegen den pensionierten Bergwerksleiter und Eon als Nachfolgeunternehmen des damaligen Betreibers Preussenelektra geklagt.

Die Katastrophe von Borken am 1. Juni 1988 war das schwerste Grubenunglück im deutschen Braunkohlebergbau. Bei der Kohlenstaubexplosion in der Grube Stolzenbach kamen 51 Bergmänner ums Leben. Sechs Arbeiter wurden 65 Stunden nach der Explosion aus 150 Metern Tiefe aus einer Luftblase wie durch ein Wunder gerettet.

dpa

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