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Kirschessigfliege durch den Winter gekommen

Agrar Kirschessigfliege durch den Winter gekommen

Die schädliche Kirschessigfliege hat den Winter offenbar gut überstanden. Das bedeute aber nicht automatisch, dass in Hessen wieder Schäden zu erwarten seien, sagte Christoph Hoyer vom Pflanzenschutzdezernat des Regierungspräsidiums (RP) Gießen.

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Eine Kirschessigfliege sitzt auf einer Traube.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Gießen. "Wir müssen abwarten und die Lage beobachten."

Die aus Asien eingewanderte Fruchtfliegenart macht sich gerne über Him-, Brom- und Erdbeeren oder Trauben her. 2014 hatte sie teils große Schäden angerichtet. Die vergangene Saison verlief dagegen weit weniger dramatisch als befürchtet. Es habe kaum Befall gegeben.

Die Fliege sei zwar auch 2015 durchgehend da gewesen, erläuterte Heidrun Vogt vom Julius Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. "Dass sie keine so großen Schäden verursacht hat wie 2014 lag an der Hitze und Trockenheit. Das hat der Fliege geschadet." Es sei aber schwer, den Populationsverlauf für 2016 vorherzusagen, "weil dieser von mehreren Faktoren, insbesondere den klimatischen Bedingungen, abhängt".

Klar ist: Landwirte und Gärtner haben kaum etwas gegen die Fliege in der Hand. Die Bekämpfung des Schädlings bleibe schwierig, sagte Hoyer vom RP Gießen.

dpa

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