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Kindergarten-Leiterin veruntreut 100 000 Euro: Bewährungsstrafe

Prozesse Kindergarten-Leiterin veruntreut 100 000 Euro: Bewährungsstrafe

Weil sie knapp 100 000 Euro veruntreut hat, ist die Leiterin eines katholischen Kindergartens zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Frankfurt verhängte am Dienstag darüber hinaus eine Geldauflage von 3000 Euro und verpflichtete die Erzieherin, den Schaden so bald wie möglich wieder gut zu machen.

Frankfurt/Main. Die Frau hatte ihre Vollmachten über zwei Konten der Kirchengemeinde ausgenutzt, um sich in 247 Fällen Geldbeträge auf das eigene Konto zu überweisen oder die Scheckkarte für Lastschriften zu missbrauchen. Sie kaufte Kleidung, Schuhe, fuhr aber auch auf Kosten der Kirche mit ihrer Familie in den Skiurlaub.

Vor Gericht legte sie ein umfassendes Geständnis ab. Sie sei in jener Zeit in dem Kindergarten stark beansprucht gewesen. Nach dem Bekanntwerden der Straftaten schied sie bei dem Kindergarten aus. Mittlerweile arbeitet sie anderweitig als Erzieherin, so dass ihr eine Rückzahlung des Schadens möglich ist. Deshalb setzte das Gericht die Freiheitsstrafe zur Bewährung aus.

dpa

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