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KfW-Grzimek-Preis an Naturschützer und Ökonom

Umwelt KfW-Grzimek-Preis an Naturschützer und Ökonom

Ein Naturschützer aus Afrika und ein Ökonom sind die Träger des diesjährigen KfW-Bernhard Grzimek-Preises. Beide hätten sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen herausragende Beiträge zur Erhaltung der weltweiten Artenvielfalt geleistet, teilte die KfW Stiftung am Mittwoch in Frankfurt mit.

Frankfurt/Main. Der Preis ist mit insgesamt 50 000 Euro dotiert.

Emmanuel de Merode, Leiter des Nationalparks Virunga im Osten der Demokratischen Republik Kongo, habe die Wilderei eingedämmt, den illegalen Holzeinschlag stark verringert und mit Rebellenführern der Grenzregion Friedensvereinbarungen geschlossen, heißt es zur Begründung. Es sei ihm gelungen, die lokale Bevölkerung einzubinden.

Der Wirtschaftswissenschaftler Pavan Sukhdev wird für sein Engagement zur Entwicklung einer Green Economy ausgezeichnet. Der Ex-Banker habe einen bahnbrechenden Ansatz für die wirtschaftliche Bewertung von Biodiversität entwickelt.

Mit dem KfW-Bernhard-Grzimek-Preis zeichnet die KfW Stiftung alle zwei Jahre Persönlichkeiten und Organisationen aus, die in besonders beispielhafter und wirksamer Weise zum Erhalt von Biodiversität beitragen. Ziel sei es, die breite Öffentlichkeit für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, die Vielfalt der Arten in Flora, Fauna und Habitat zu erhalten. Erste Preisträgerin war 2013 die Zoologische Gesellschaft Frankfurt.

dpa

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