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Kein Recht auf rauchfreien Arbeitsplatz für Croupier

Arbeit Kein Recht auf rauchfreien Arbeitsplatz für Croupier

Ein Spielbank-Beschäftigter aus Hessen ist mit seiner Forderung nach einem rauchfreien Arbeitsplatz vor Gericht gescheitert. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt wies am Dienstag in letzter Instanz die Klage des 52-jährigen Croupiers einer Spielbank in Bad Homburg ab.

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Ein Croupier arbeitet an einem französischen Roulette-Tisch.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Erfurt. Nach der Bundesarbeitsstättenverordnung habe der Kläger zwar grundsätzlich Anspruch auf einen tabakrauchfreien Arbeitsplatz, so der 9. BAG-Senat. Allerdings mache das Casino von einer Ausnahmeregelung im Nichtraucherschutzgesetz des Bundeslandes Gebrauch. Dieses erlaubt das Rauchen in Spielbanken.

Allerdings müsse die Spielbank angesichts rauchenden Publikums auch Schutzmaßnahmen für ihre Angestellte treffen. Diese Verpflichtung hat sie nach Einschätzung der Richter erfüllt, indem sie für eine Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich sowie Be- und Entlüftung gesorgt und zudem die Arbeitszeit des Klägers im Raucherraum begrenzt hat (9 AZR 347/15). Der Croupier war bereits in den Vorinstanzen mit seiner Klage gescheitert.

dpa

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