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Kein Führerschein: Vater lässt Sohn in Unfallauto sitzen

Unfälle Kein Führerschein: Vater lässt Sohn in Unfallauto sitzen

Fünf Tage nach der kuriosen Unfallflucht auf der Autobahn 3 ist das Motiv aufgeklärt. Ein 41 Jahre alter Vater hatte seinen zehn Jahre alten Sohn nach einem Auffahrunfall im Auto zurückgelassen und von dessen Mutter abholen lassen.

Bad Camberg. Als Grund für die Flucht gab er nun an, keinen Führerschein zu haben, wie die Wiesbadener Polizei am Montag bestätigte. Zunächst hatte der Radiosender FFH über die Aufklärung des Motivs berichtet.

Auf der A3 bei Bad Camberg war am vergangenen Mittwoch ein 19-Jähriger mit seinem Wagen auf das Auto des 41-Jährigen aufgefahren und hatte dieses auf ein drittes Auto geschoben, wie die Polizei mitteilte. Der Vater stieg aus, telefonierte und machte sich davon. Der Junge blieb allein zurück.

Noch vor der Ankunft die Polizei kam die vom Vater informierte Mutter des Zehnjährigen an. Sie stoppte auf der Gegenfahrbahn, rannte quer über sechs Fahrspuren und eine abgesperrte Baustelle hinweg zu ihrem Sohn, kehrte mit ihm auf diesem Weg auch wieder zu ihrem Auto zurück und verschwand. Beide traf die Polizei einige Stunden nach dem Unfall wohlbehalten zu Hause in Diez an.

dpa

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