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Kasseler Documenta-Archiv geht ab 2016 an Documenta Gmbh

Kunst Kasseler Documenta-Archiv geht ab 2016 an Documenta Gmbh

Das Kasseler Documenta-Archiv geht zum 1. Januar 2016 in die Documenta GmbH über. Hessens Kunstminister Boris Rhein (CDU) und Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) unterzeichneten zum 60. Geburtstag der Weltkunstschau am Mittwoch eine entsprechende Vereinbarung.

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Boris Rhein (CDU, l) und Bertram Hilgen (SPD) unterzeichnen die Vereinbarung.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Das 1961 gegründete Archiv besitzt eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die Documenta GmbH wird von Kassel und dem Land Hessen getragen. Zum jährlichen kommunalen Beitrag von rund 500 000 Euro gibt das Land nun die gleiche Summe für das Archiv hinzu. "Die Sicherung des materiellen und immateriellen Erbes der Documenta stärkt zugleich auch die Zukunft der Documenta", sagte Hilgen.

Mit dem Übergang werden die Weichen gestellt für die Gründung eines interdisziplinären Instituts, damit die weltweit wichtigste Schau zeitgenössischer Kunst besser wissenschaftlich erforscht werden kann. 2020 könnte es nach Angaben der Stadt so weit sein. Rhein betonte, die Documenta solle so auch in den Jahren zwischen den Ausstellungen erlebbar sein. Zudem werde das Land die Documenta-Professur an der Kunsthochschule Kassel um weitere fünf Jahre verlängern. "Sie stellt einen wichtigen Eckpfeiler für das künftige Documenta-Institut dar", betonte Rhein. Hilgen forderte den Bund auf, sich finanziell zu beteiligen. Die Documenta sei ein "zu bewahrendes kulturelles Erbe".

Am 15. Juli 1955 wurde die erste Documenta in Kassel eröffnet. Es gab bislang 13 Ausgaben, zur bislang letzten 2012 kamen mehr als 860 000 Besucher. Die Documenta 14 wird 2017 in Kassel und Athen stattfinden. Zum 60. Geburtstag der Ausstellung wurde auch die Internetseite der Documenta (

www.documenta.de) neu gestaltet.

dpa

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