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Kassel Airport: Hohn und Spott für Namenswettbewerb

Luftverkehr Kassel Airport: Hohn und Spott für Namenswettbewerb

Der kriselnde Regionalflughafen Kassel hat sich mit einer Imagekampagne im Internet Hohn und Spott eingefangen. Aufgerufen hatte er zu einer öffentlichen Namenssuche für sein neues Maskottchen, einen Waschbären im Superheldenkostüm - doch auf der Facebook-Seite des Airports gingen massenhaft hämische Vorschläge ein: "Fliegtnixbär", "NixlosBär" oder "Ambodenbleibär" lauteten am Donnerstag nur einige der Ideen.

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Der Kassel Airport erfährt nicht nur gute Rückmeldungen.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Kassel. Zuvor hatte hr-online darüber berichtet.

Mit dem Namen "BERchen" zog etwa ein Teilnehmer Parallelen zum Berliner-Pannenflughafen, ein anderer spielte mit "ErBÄRmlich" auf dünne Flugpläne an. "Pleity wäre ein sehr passender Name", schreibt ein anderer. Eine Sprecherin des Airports nahm die Vorschläge gelassen: "Es war zu erwarten, dass sich nicht nur die positiv gesonnenen Menschen beteiligen, sondern auch die, die eine kritische Meinung zu uns haben", sagte sie.

Die Kampagne ist Teil des Imagewandels, den der defizitäre Flughafen vollziehen will. Erst im Januar hatte er sich in "Kassel Airport" umbenannt. Für Juni ist nach Angaben der Sprecherin ein Relaunch des Internet-Auftritts geplant. Seit seiner Eröffnung im April 2013 fährt der Regionalflughafen Millionendefizite ein, vor allem weil er von zu wenigen Airlines angeflogen wird.

dpa

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