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Kampagne für die "Rettungsgasse" stößt in Hessen an Grenzen

Verkehr Kampagne für die "Rettungsgasse" stößt in Hessen an Grenzen

Eine Rettungsgasse kann auf den Straßen Leben retten. Doch vor allem auf den Autobahnen kommen Feuerwehr und andere Rettungsdienste wegen des Fehlverhaltens von Autofahrern oft nur mit Problemen zur Unfallstelle voran.

Wiesbaden. "In der Regel wird die Rettungsgasse zu spät gebildet", sagt Michael Ehresmann vom privaten Rettungs-Informationsdienst "wiesbaden112.de".

Er hat vor einem halben Jahr zusammen mit dem Landesverband Hessen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft eine Kampagne für die "Rettungsgasse" gebildet. Rund 1500 Aufkleber seien bereits verkauft worden. Nun wollen die Organisatoren erreichen, dass ähnlich wie in Österreich auch auf Autobahnbrücken mit großen Bannern auf die Kampagne aufmerksam gemacht wird. Ehresmann bestätigte am Mittwoch einen Bericht von hr-online.

Doch damit hat die hessische Straßenverwaltung Probleme. Diese Art von Werbung an Straßen sei verboten, sagte eine Sprecherin von Hessen Mobil der Deutschen Presse-Agentur. "Die Bundesvorgaben sind sehr strikt." Dies gelte auch für Hinweise auf die Kampagne auf großen Wechselverkehrszeichen. Die Betreiber der Kampagne wollen nach Ehrenmanns Worten aber nicht locker lassen: Sie suche jetzt für ihr Anlegen Verbündete auch bei anderen Rettungsdiensten.

dpa

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