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Kameramann erschwindelt Ski-Ausrüstung: Drei Jahre Haft

Prozesse Kameramann erschwindelt Ski-Ausrüstung: Drei Jahre Haft

Ein Mann hat sich mit einer falschen Geschichte eine Ski-Ausrüstung im Wert von 5500 Euro erschwindelt. Dafür bekam er am Montag vom Landgericht Frankfurt wegen Betrugs nun eine Haftstrafe von drei Jahren aufgebrummt.

Frankfurt/Main. Die Richter bestätigten damit eine vorangegangene Entscheidung des Frankfurter Amtsgerichts, gegen die der Mann Berufung eingelegt hatte.

Der 64-Jährige hatte einem Sportartikelhändler weisgemacht, er drehe im österreichischen Stubaital eine Fernsehreportage und benötige deshalb für eine gewisse Zeit die teure Ski-Ausrüstung. Entgegen der Vereinbarung behielt er die Sachen, zu der Reportage kam es gar nicht. Der Mann war schon früher wegen ähnlicher Vorfälle belangt worden. In einem Fall erschwindelte er sich teure Trekking-Fahrräder für eine angebliche Sommer-Urlaubsreportage. Weil sein Strafregister schon einige Vorstrafen aufweist - darunter eine Verurteilung wegen Meineides - sah das Gericht keine Möglichkeit, die Strafe zu mildern.

dpa

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