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Kachelmann-Schadenersatzprozess geht erst im Januar weiter

Prozesse Kachelmann-Schadenersatzprozess geht erst im Januar weiter

Der Schadenersatzprozess von Wetterfachmann Jörg Kachelmann (57) gegen seine Ex-Geliebte vor dem Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) geht am 20. Januar 2016 weiter.

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Der Wettermoderator Jörg Kachelmann.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Frankfurt/Main. Der für den 19. November anberaumte mündliche Verhandlungstermin habe aus organisatorischen Gründen verschoben werden müssen, teilte das OLG am Mittwoch auf Anfrage mit. Bei dem Termin soll ein Gutachter gehört werden. Beide Parteien seien persönlich geladen. Sie könnten sich aber von ihren Anwälten vertreten lassen.

In dem Zivilverfahren geht es um Ersatz von Gutachterkosten

 

von rund 13 000 Euro. Das Landgericht Frankfurt hatte Kachelmanns

 

Klage Ende 2013 abgewiesen, dagegen hatte der Moderator Berufung eingelegt.

Das OLG hatte nach früheren Angaben von Gerichtspräsident

 

Roman Poseck im Juni 2014 einen rechtsmedizinischen Sachverständigen

 

eingeschaltet, der DNA-Spuren an einem Messer untersuchen sollte, das bei Kachelmanns Ex-Geliebter gefunden worden war. Es sei um die Frage

 

gegangen, ob sich die Frau im Februar 2010 selbst Verletzungen

 

beibrachte.

Im Strafprozess war der Schweizer Wetterexperte im Mai 2011 vom

 

Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Im Zivilverfahren

 

muss Kachelmann nun selbst darlegen und beweisen, dass seine

 

Ex-Geliebte die Unwahrheit gesagt hat.

dpa

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