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K+S will neuen Versenkantrag bis Ende April einreichen

Bergbau K+S will neuen Versenkantrag bis Ende April einreichen

Der Kali- und Salzproduzent K+S will bis Ende April beantragen, im Abbaugebiet in Osthessen Abwasser über November 2015 hinaus in den Boden pressen zu dürfen. Derzeit werde an den Unterlagen zu dem neuen Versenkantrag gearbeitet, teilte K+S mit.

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Das Einleitungsrohr für Salzabwasser beim K+S-Verbundwerk Werra.

Quelle: U. Zucchi

Kassel. Bis Ende April will das Unternehmen sie dann dem Regierungspräsidium Kassel (RP) übergeben. Ein RP-Sprecher sagte, wann die Behörde darüber entscheide, hänge vom Antrag ab. Das Abwasser fällt bei der Gewinnung von Kali-Salzen an.

Die derzeitige Versenkerlaubnis bis Ende November war von Kritikern und Umweltverbänden infrage gestellt worden, nachdem ein Gutachten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) vom Juli 2014 bekanntgeworden war. Darin wird eine Gefahr für Trink- und Heilwasserbrunnen durch die Lauge nicht ausgeschlossen. Eine akute Gefährdung des Trinkwassers gibt es demnach aber nicht.

dpa

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