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Justizministerin will mehr Häuser des Jugendrechts

Justiz Justizministerin will mehr Häuser des Jugendrechts

Offenbach (dpa/lhe) – Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) will die Kriminalitätsprävention bei Jugendlichen ausweiten. "Wir müssen uns mehr kümmern", sagte die Ministerin am Freitag bei der Einführung des neuen Präsidenten des Amtsgerichts Offenbach.

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Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Sie warb dafür, mehr Häuser des Jugendrechts zu schaffen, in denen Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe unter einem Dach arbeiten. Derzeit gibt es zwei Häuser in Wiesbaden und Frankfurt-Höchst. Ein drittes ist im Frankfurter Norden geplant.

Die Einrichtungen hätten sich bewährt, das Modell solle deshalb auf andere Regionen ausgedehnt werden, forderte Kühne-Hörmann. Konkrete Orte nannte sie nicht. Denkbar sind nach Ministeriumsangaben auch Kooperationen zwischen einzelnen Gerichtsbezirken. So ist das Wiesbadener Haus des Jugendrechts auch in Limburg aktiv.

Ziel der Häuser ist, durch kürzere Wege zwischen den drei Behörden Jugendkriminalität vorzubeugen. Außerdem soll schneller reagiert werden können, wenn Jugendliche und Heranwachsende straffällig werden. Der Präsident des Amtsgerichts Offenbach, Stefan Mohr, engagiert sich in der Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

dpa

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