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Junge erfindet versuchte Entführung

Notfälle Junge erfindet versuchte Entführung

Ein Zehnjähriger aus Großalmerode (Werra-Meißner-Kreis) hat sich seine versuchte Entführung nur ausgedacht. Seiner Mutter gestand der Junge, er habe die Geschichte frei erfunden, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

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Ein «Polizei»-Schild.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

Großalmerode. Die angebliche Kindesentführung hatte zuvor für Aufregung gesorgt: Der Junge hatte berichtet, ein Mann habe ihn vom Fahrrad und in ein Auto zerren wollen. Mit Tritten habe er sich selbst befreien können. Bereits unmittelbar danach waren erste Zweifel an der Erzählung aufgekommen, weil er sich bei der Polizei widersprochen hatte. Außerdem hatte eine Zeugin den Zehnjährigen kurz nach der angeblichen Entführung am Montagnachmittag in der Nähe des vermeintlichen Tatorts fröhlich Fahrrad fahren sehen.

Der Polizei hatte er erzählt, in dem Auto des angeblichen Entführers hätten noch eine Frau und ein etwa 13- bis 14-jähriges Mädchen gesessen. Dieses habe eine Tüte auf dem Kopf gehabt, sei gefesselt gewesen und habe um Hilfe geschrien. Nach seiner Flucht habe er sich in einem Gebüsch versteckt. Den Ermittlungen zufolge gibt es am Tatort gar kein Gebüsch. Der angebliche Tatort liegt an einer stark befahrenen Straße mitten im Ort.

dpa

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