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Jahr des Bodens: Landesamt will Bevölkerung sensibilisieren

Umwelt Jahr des Bodens: Landesamt will Bevölkerung sensibilisieren

Die Vereinten Nationen haben 2015 zum "Internationalen Jahr des Bodens" erklärt. In Hessen will das Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) mit einer Serie von Veranstaltungen und Exkursionen die Bevölkerung für die Ressource Boden sensibilisieren.

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Boden: Unterschätzte und gefährdete Ressource.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Dabei geht es etwa um die komplexe Wechselwirkung zwischen Boden und Rebenqualität in Weinbergen, die Grundwasserprobleme im südhessischen Ried oder die nachhaltige Bewirtschaftung der Böden in Nordhessen.

"Der Boden ist in Gefahr", sagt der Präsident der Behörde, Thomas Schmid. Er hält die Ressource für genauso wichtig wie die Luft und das Wasser. Was der Menschen unter eine künstliche Decke zwänge, habe in der Natur 20 000 Jahre lang gebraucht. So lange dauert die Entwicklung von Böden. Auch für den Klimaschutz ist der Boden als Kohlenstoffspeicher unverzichtbar - noch wichtiger als Pflanzen.

In Hessen verschwinden jeden Tag dreieinhalb Fußballfelder - 3,5 Hektar - unter Asphalt oder Beton. Der Anteil der versiegelten Fläche im Land ist inzwischen auf 14 Prozent gewachsen. Sollte die Entwicklung so weitergehen, wäre ganz Hessen in 1500 Jahren versiegelt.

dpa

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