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Intendant des "Opernhaus des Jahres": Land in der Pflicht

Musik Intendant des "Opernhaus des Jahres": Land in der Pflicht

Der Intendant des frisch gekürten "Opernhauses des Jahres" sieht das Land Hessen in der Pflicht, Frankfurter Kultureinrichtungen zu unterstützen. "Wenn die Städtischen Bühnen auch künftig in der ersten Liga mitspielen sollen, dann wird das nur gehen, wenn sich das Land stärker engagiert", sagte Intendant Bernd Loebe der Zeitschrift "Opernwelt".

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Die «Opernhäuser des Jahres» stehen in Frankfurt und Mannheim.

Quelle: Alexander Heinl

Frankfurt/Berlin/Wiesbaden. Die Oper Frankfurt wird zu rund 80 Prozent von der Stadt finanziert. Vom Land kommen Loebe zufolge "nur 2,78 Prozent des Gesamtbudgets. Das ist ein Problem". In der aktuellen Kritikerumfrage der in Berlin erscheinenden Fachzeitschrift ist sein Haus - zusammen mit dem Nationaltheater Mannheim - zum "Opernhaus des Jahres" gewählt worden.

"Alle Politiker, mit denen ich über dieses Thema spreche, stimmen zu. Trotzdem sehen sie sich außerstande, am Status quo zu rütteln", sagte Loebe im aktuellen Heft. "Angeblich geht das nur, wenn man den Häusern in Wiesbaden, Darmstadt oder Kassel etwas wegnimmt. Das will natürlich niemand. Vielleicht liegt die Zurückhaltung auch daran, dass viele Landtagsabgeordnete ihre Wahlkreise in Nordhessen haben. Und dort hört man oft, dass Frankfurt schon genug bevorzugt werde."

dpa

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