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Integration und Migration Themen für Museen

Museen Integration und Migration Themen für Museen

Museen wollen nach Angaben des Hessischen Museumsverbandes zentrale Orte für Integration sein. "Museen sind keine abgeschlossenen Orte, sondern sie spiegeln eine Gesellschaft", sagte Verbandsgeschäftsführer Rolf Luhn am Freitag in Bad Homburg.

Bad Homburg. Auf ihrem Verbandstag wollen die hessischen Museen am Samstag über Möglichkeiten diskutieren, wie sie einen Beitrag zur Integration leisten können. Dabei werde auch ganz neu über Sammlungsstrategien und Vermittlungsarbeit nachgedacht.

Das Sammeln von Geschichten von Zuwanderern sei wichtig für die Erinnerungskultur, sagte Verbandsvorsitzender Thomas Wurzel. "Kulturelle Werte definieren sich nicht durch Autobahnkreuze." Der Blick müsse aber auch in umgekehrte Richtung gehen: Museen könnten Angebote für Bürger und Zuwanderer gleichermaßen machen.

Besorgt äußerten sich Wurzel und Luhn über die finanzielle Lage der Museen. In manchen Kommunen würden sie "kleingespart", indem Öffnungszeiten gekürzt oder festes Personal reduziert würden. Im neuen Kommunalen Finanzausgleich müssten die Museen als verbindliche Leistung der Kommunen festgeschrieben werden. Die rund 400 hessischen Museen - getragen von Kommunen, Kreisen oder Stiftungen - widmen sich Themen von Naturkunde über Alltagskultur bis zu Kunst aller Epochen.

dpa

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