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Hundewelpen getötet: Familienvater zu Geldstrafe verurteilt

Prozesse Hundewelpen getötet: Familienvater zu Geldstrafe verurteilt

Weil er seinem Hundewelpen mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten hat, ist ein Familienvater aus der Rhön zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Nach dem Urteil des Amtsgerichts Fulda am Donnerstag, muss der Mann aus Hilders 3600 Euro zahlen (90 Tagessätze je 40 Euro).

Fulda. Da der Angeklagte vor der Tat im April 2013 mit seiner Ehefrau eine Flasche Wodka getrunken hatte, sah der Richter ihn als vermindert schuldfähig an.

Vor Gericht stritt der 27-Jährige die Tat ab und beschuldigte seine Frau, den Berner-Sennenhund-Mischling umgebracht zu haben. Der Richter glaubte jedoch der Ehefrau. Sie sagte, sie sei mit der Erziehung des Welpen neben ihren drei Kindern im Alter zwischen zwei und vier Jahren überfordert gewesen. Ihr Mann habe den Hund so oft geschlagen, dass er verhaltensgestört geworden sei.

Nachdem der Hund ihr eines Abends in die Lippe gebissen hatte, habe der Mann das Tier zum Schutz der Kinder beseitigen wollen. Er habe ein Messer genommen, den Hund ins Auto gepackt und seine Frau gezwungen mitzufahren. Sie sagte, sie habe ihren Mann von der Tat nicht abbringen können. Der Richter betonte, das Ehepaar hätte den Hund ins Tierheim bringen können.

dpa

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