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Hundertausende Narren sehen Fastnachtsumzüge in Hessen

Brauchtum Hundertausende Narren sehen Fastnachtsumzüge in Hessen

Hundertausende Zuschauer haben am Sonntag bei Karnevalsumzügen in Hessen geschunkelt und gelacht: In Frankfurt zogen rund 3000 bunt kostümierten Teilnehmer durch die Innenstadt und über den Römerberg.

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Wie so oft, ging es auch dieses Jahr politisch zur Sache.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Dabei nahmen die Frankfurter Narren unter anderem die NSA-Affäre aufs Korn und zeigten auf einem Motivwagen US-Präsident Obama mit einem riesigen Ohr am Handy der Kanzlerin. Eine Zuschauerzahl nannte die Polizei zunächst nicht. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 300 000 Zuschauer den Umzugsweg gesäumt.

In Wiesbaden machten sich 5800 Teilnehmer auf die 4,7 Kilometer lange Strecke. Die Organisatoren sprachen von 350 000 Zuschauern in der Landeshauptstadt. Die Polizei wollte die Zahl nicht schätzen. Auch in Gießen, Wetzlar und anderen Städten zeigten sich die Narren am Sonntagnachmittag mit Motivwagen, Fußgruppen und Musikkapellen.

Am Rosenmontag setzt sich das bunte Treiben mit Umzügen unter anderem in Fulda, Marburg, Fritzlar, Neu-Isenburg und Seligenstadt fort. Schon am Samstag hatten die Narren in vielen Orten die Rathäuser gestürmt. Der Frankfurter Römer fiel im Konfettiregen. In Kassel übernahmen die Narren mit lautem Geschrei das Zepter. In Wetzlar stürmten rund 500 Fastnachter das ehemalige Rathaus in der Altstadt.

dpa

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