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"Holocaust im Comic": Neue Wege zur Aufarbeitung

Ausstellungen "Holocaust im Comic": Neue Wege zur Aufarbeitung

Vor fast 30 Jahren hat Art Spiegelman noch für heftige Debatten gesorgt, als er in den USA die Holocaustopfer als Mäuse und die Nazis als Katzen gezeichnet hat.

Frankfurt/Main. In den vergangenen Jahren haben auch immer mehr deutsche Künstler in sogenannten Graphic Novels versucht, den Nationalsozialismus und die Judenvernichtung aufzuarbeiten. In Frankfurt stellt die Ausstellung "Holocaust im Comic" vom 29. Januar bis 19. März zehn Autoren vor, darunter Reinhard Kleist ("Der Boxer"), Walter Moers oder Moritz Stetter ("Bonhoeffer").

Das Bildungszentrum Anne Frank greift auf Teile einer Wanderausstellung zurück, die bereits seit 2002 durch die Bundesrepublik tourt und erstmals in Hessen gezeigt wird. Ergänzt wird die Schau, die sich vor allem an Schulen richtet, durch Original-Zeichnungen und Skizzen von Kleist und Stetter. Es gibt außerdem ein umfangreiches Begleitprogramm, das unter anderem Hitler als heutiges Pop-Phänomen untersucht. Außerdem kommt die junge US-Illustratorin Sarah Glidden zu Besuch. Sie ist mit dem Comic "Im Schatten des Krieges" bekannt geworden.

dpa

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