Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Holleins Nachfolger will Städel-Bestand online erschließen

Museen Holleins Nachfolger will Städel-Bestand online erschließen

Der neue Direktor des Frankfurter Städel, Philipp Demandt, will den gesamten Bestand des traditionsreichen Hauses online zugänglich machen. Das Museum habe dabei bundesweit eine Pionierrolle übernommen, sagte der 45-Jährige am Donnerstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Frankfurt.

Voriger Artikel
Spielende Kinder legen ICE-Schnellfahrstrecke lahm
Nächster Artikel
Tatort Kaisersaal: Mann wegen Angriffs vor Gericht

Philipp Demandt.

Quelle: Oliver Mark/StädelMuseum/Archiv

Frankfurt/Main. Demandt, bisher Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin, wird zum 1. Oktober das Städel und die dazu gehörende Skulpturensammlung im Liebieghaus übernehmen. Er ist Nachfolger von Max Hollein, der Mitte des Jahres nach San Francisco als Chef der Fine Arts Museums gegangen war. Hollein hatte durch Blockbuster-Ausstellungen zu Botticelli oder Dürer die Frankfurter Museumslandschaft international profiliert.

Wie Hollein wird Demandt als Dreifach-Direktor auch für die Ausstellungshalle Schirn verantwortlich sein. Der 45-Jährige versprach Kontinuität. Die Schirn werde weiterhin vor allem für künstlerische Entdeckungen zuständig sein und könne dabei zugleich vom Städel-Bestand profitieren.

Demandt, promovierter Kunsthistoriker, ist Spezialist für das 19. Jahrhundert. Er war Dezernent bei der Kulturstiftung der Länder in Berlin, bevor er 2012 Chef der Alten Nationalgalerie wurde. Seine Familie stammt aus Hessen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr