Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Holger Weinert hätte Herrhausen treffen können

Leute Holger Weinert hätte Herrhausen treffen können

Der "hessenschau"-Moderator Holger Weinert (65) hätte den damaligen Deutsche Bank-Chef Alfred Herrhausen am Tag vor dessen Tod kennenlernen können - und schlug aus.

Voriger Artikel
Gedenktafel erinnert an das Literaturpaar Reich-Ranicki
Nächster Artikel
Vorläufige Entwarnung nach Vogelgrippe-Fall im Opel-Zoo

Der Fernsehjournalist Holger Weinert mit seinen Hunden.

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Frankfurt/Main. Damals habe die "Tagesschau" Nachrichtenbilder von Herrhausen benötigt, erzählt Weinert im "hr1-Talk". Weil es aber nur Bilder und kein Interview sein sollten, lehnte der gebürtige Bremer ab. "Am nächsten Morgen war Herrhausen tot, ermordet von der RAF. Ich habe gelernt: Du darfst in diesem Beruf eigentlich nichts auslassen", erinnert sich Weinert, der im kommenden Jahr die "hessenschau" verlassen wird.

Bremen kehrte der 65-Jährige vor über 30 Jahren den Rücken, weil er das Wetter dort nicht länger ertragen konnte. "Ich habe gesagt, wir müssen soweit südlich ziehen, wie das politisch geht, also nicht zu schwarz, da kann ich nicht mit, das ist zu restriktiv." Weil das Wetter einen "süddeutschen Eindruck" vermittelte, fiel die Wahl auf Hessen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr