Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Höhere Strafe wegen Häme im Internet nach Tod von Polizist

Kriminalität Höhere Strafe wegen Häme im Internet nach Tod von Polizist

Wegen der Verhöhnung eines getöteten Polizisten ist ein 33-jähriger Mann am Donnerstag in zweiter Instanz zu einer höheren Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Voriger Artikel
Auftakt im zweiten Prozess um Schüsse auf offener Straße
Nächster Artikel
Hessens erster Handyspürhund im Gefängnis-Einsatz

Richterhammer.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Limburg. Anstelle von acht habe das Landgericht Limburg nun zwölf Monate Haft verhängt, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Onlineportals mittelhessen.de.

Der Polizist war an Heiligabend 2015 bei einer Messerattacke in Herborn getötet worden. Einen Tag später schrieb der 33-Jährige auf einer Internetplattform unter der Überschrift "Solidarität mit dem Polizistenmörder" einen langen Kommentar, in dem es unter anderem hieß: "Und dann noch rumheulen, wenn man abgestochen wird" sowie "Wie dumm muss man eigentlich sein?" 

Das Amtsgericht Dillenburg hatte den Mann im März dafür zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Als Bewährungsauflage sollte er 200 Stunden gemeinnützig arbeiten. In der Urteilsbegründung hieß es, er sei durch seine psychische Erkrankung in seiner Schuldfähigkeit eingeschränkt. Die Staatsanwaltschaft hatte gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr