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Hilfsfonds für Germanwings-Opfer

Katastrophen Hilfsfonds für Germanwings-Opfer

Die frühere bayerische Verfassungsgerichtspräsidentin Edda Huther soll den Vorsitz des Kuratoriums übernehmen, das über die Zuteilung von Geldern eines Hilfsfonds für Hinterbliebene entscheidet.

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Die frühere bayerische Verfassungsgerichtspräsidentin, Edda Huther.

Quelle: Frank Mächler/Archiv

Frankfurt. Mit dem freiwilligen Fonds sollen Angehörige von Opfern sowie Projekte aus deren Umfeld über den ohnehin gesetzlich zu leistenden Schadensersatz hinaus gefördert werden, wie die Lufthansa am Dienstag mitteilte. Maximal 15 Millionen Euro haben Lufthansa und Germanwings dafür vorgesehen.

Weiter ungeklärt ist noch die Frage einer Schmerzensgeldzahlung an die Hinterbliebenen. Der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa hatte den deutschen Hinterbliebenen pauschal 25 000 Euro als Schmerzensgeld angeboten. Nächste Angehörige sollten dazu ohne weitere Prüfung jeweils ein Schmerzensgeld von 10 000 Euro bekommen. Opfer-Anwälte lehnten das Angebot als zu niedrig ab.

Im März hatte der Germanwings-Pilot Andreas Lubitz den Airbus mit der Flugnummer 4U9525 über den französischen Alpen nach Ansicht der Ermittler absichtlich zum Absturz gebracht. 150 Menschen starben. Später kam heraus, dass der Pilot wegen Depressionen behandelt wurde.

dpa

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