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Hilflose Frau betrogen: Bewährungsstrafe für Altenpflegerin

Kriminalität Hilflose Frau betrogen: Bewährungsstrafe für Altenpflegerin

Weil sie eine demenzkranke, hilfsbedürftige Frau um mehr als 50 000 Euro betrogen haben soll, ist eine Altenpflegerin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

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Ein Richterhammer aus Holz.

Quelle: Friso Gentsch/Archiv

Wiesbaden. Zudem muss die 52-Jährige nach der Entscheidung des Amtsgerichts Wiesbaden vom Montag 250 gemeinnützige Arbeitsstunden leisten.

Die geständige Frau hatte laut Anklage die EC-Karte der zum Tatzeitpunkt 94 Jahre alten Frau genommen und 2009 immer wieder Geld an verschiedenen Bankautomaten vom Konto der Pflegebedürftigen abgehoben. Die Angeklagte hatte das Geld in Spielcasinos in Mainz und Wiesbaden verspielt. Zudem soll sie die 94-Jährige im Auto zu einem Postladen gefahren haben, wo das Opfer Auszahlungsanweisungen unterschreiben musste. Wegen insgesamt 72 Taten wurde die Angeklagte, die bei einem mobilen Pflegedienst gearbeitet hatte, nun wegen gewerbsmäßigen Betrugs verurteilt.

Dem Urteil vorausgegangen war ein sogenanntes Rechtsgespräch zwischen Verteidigung, Richter und Staatsanwältin, bei dem sich die Parteien auf ein ungefähres Strafmaß geeinigt hatten.

dpa

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