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Hildegard von Bingen als ökologische Vordenkerin geehrt

Umwelt Hildegard von Bingen als ökologische Vordenkerin geehrt

Die Hl. Hildegard von Bingen hat schon im Mittelalter vor Umweltzerstörung gewarnt und einen schonenden Umgang mit der Natur gefordert. Deshalb hat die rheinland-pfälzische Stiftung für Ökologie und Demokratie sie symbolisch zur "Patronin der Ökologie" erklärt.

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Pionierin der Ökologie: Hildegard von Bingen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Rüdesheim. "Hildegard war stets neugierig auf die Wunder der Schöpfung", sagte der Vorsitzende Hans-Joachim Ritter am Mittwoch in Rüdesheim am Rhein. Dort liegt die Klostergründerin und Universalgelehrte (1089-1179) begraben, die 2009 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen und zur Kirchenlehrerin ernannt worden ist.

Mit dem Verweis auf Hildegard will die Stiftung, ein Bildungswerk mit Sitz bei Speyer, mehr Menschen für Umweltschutz gewinnen, wie Ritter sagte. Die mittelalterliche Nonne ist auch als Naturforscherin, Ärztin und Apothekerin berühmt geworden.

Die Wiederentdeckung der Heiligen in den letzten Jahrzehnten hänge sicher mit der wachsenden Umweltbewegung zusammen, sagte Schwester Philippa Rath vom Benediktinerinnenkloster St. Hildegard in Rüdesheim. Umweltzerstörung habe es schon zu Hildegards Lebzeiten im 12. Jahrhundert gegeben, zum Beispiel durch übermäßige Abholzung der Wälder in Rheinhessen. Kirchenamtlich gilt der Hl. Franz von Assisi als Schutzheiliger der Ökologie, den Papst Johannes Paul II. 1979 dazu erklärt hat.

dpa

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