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Hessischer Kratzputz in nationale Schutzliste aufgenommen

Brauchtum Hessischer Kratzputz in nationale Schutzliste aufgenommen

Fachwerkhäuser werden in Nordhessen oft mit einer historischen Putzweise verschönert. Jetzt ist der "hessische Kratzputz" ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

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Ein Fachwerkhaus in Flörsheim.

Quelle: Susann Prautsch/Archiv

Frankfurt/Berlin. Insgesamt haben es 34 deutsche Traditionen - darunter auch die ostfriesische Teekultur oder das Skatspielen - in die Liste der deutschen Unesco-Kommission geschafft.

Die Kultusminister der Länder und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) stimmten einer entsprechenden Empfehlung zu, wie sie am Freitag mitteilten. Ebenfalls berücksichtigt wurde die Töpfertradition "Westerwälder Steinzeug" in der Region um Breitscheid und Höhr-Grenzhausen an der Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz.

Der bis ins 17. Jahrhundert zurückgehende Kratzputz wird unter anderem noch in der Schwalm-Region und im hessischen Hinterland praktiziert. Es geht dabei um die Verzierung von Fachwerkfassaden mit ornamentierten Putzen. Diese Putze sind durch Figuren, Blumen, Symbole und einfache grafische Formen gestaltet.

Die Unesco, die Kulturorganisation der Vereinten Nationen, unterstützt seit 2003 auch den Schutz von Traditionen und Bräuchen. Jedes Beitrittsland ist aufgefordert, ein nationales Verzeichnis seines immateriellen Kulturerbes anzulegen.

dpa

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