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Hessischer Bergsteiger in Tirol tödlich verunglückt

Unfälle Hessischer Bergsteiger in Tirol tödlich verunglückt

Ein Bergsteiger aus Hessen ist bei einer Bergtour in Tirol 50 Meter tief in den Tod gestürzt. Der 47-Jährige aus dem Landkreis Offenbach sei noch an der Unfallstelle in den Lechtaler Alpen seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei in Innsbruck am Donnerstag mit.

Innsbruck/Offenbach. Das Unglück ereignete sich am Vortag auf dem Lechtaler Höhenweg.

Der Mann war den Angaben zufolge mit zwei befreundeten Bergsteigern aus Deutschland unterwegs. Im Bereich des Großbergjochs seien die beiden anderen, ein 46 und 48 Jahre alter Mann, an einer mit Stahlseil und Metallbügeln gesicherten Steilstufe vorausgestiegen. Plötzlich hätten sie ihren Gefährten schreien gehört und gesehen, wie dieser über steiles Gelände abstürzte. Die Leiche wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers geborgen und ins Tal geflogen.

Ende Juni war bereits ein 71-Jähriger aus Rüsselsheim beim Bergsteigen an der deutsch-österreichischen Grenze abgestürzt und ums Leben gekommen. Der Mann war mit seiner Schwester in den Allgäuer Alpen unterwegs, stolperte und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe.

dpa

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