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Hessische Krankenhäuser sparen bei der Pflege

Krankenhäuser Hessische Krankenhäuser sparen bei der Pflege

Hessische Krankenhäuser sparen am Pflegepersonal. Auch wenn die Ausgaben der Kliniken vergangenes Jahr um 3,2 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro wuchsen, bekamen Krankenschwestern und Pfleger nur wenig davon ab, wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts hervorgeht.

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Pflegekräfte werden schlechter bezahlt.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Wiesbaden. Die Ausgaben für sie stiegen im Vergleich zu 2012 unterdurchschnittlich um 1,6 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Das war der niedrigste Zuwachs seit 2008. Die Ausgaben für die Ärzte stiegen von 2012 auf 2013 um 7,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, die Ausgaben für medizinisch-technisches Personal um 4,3 Prozent auf 460 Millionen Euro.

Dazu passt die Personalentwicklung. 2013 gingen in der Pflege etwa 100 Vollzeitstellen verloren. Die Zahl sank auf 22 400 nach Angaben der Statistiker in Wiesbaden. Bei den Klinikärzten kamen 250 Stellen hinzu, die Zahl stieg auf 9780.

Für jeden stationär behandelten Patienten gaben die 172 hessischen Kliniken im Jahr 2013 durchschnittlich 562 Euro am Tag aus (2012: 542 Euro). Die Behandlungskosten je Fall stiegen auf 4287 Euro (2012: 4183 Euro). Dabei ist die durchschnittliche Verweildauer weiter auf 7,6 Tage gesunken.

dpa

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