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Hessische Böden knochentrocken: Waldbrandgefahr steigt

Wetter Hessische Böden knochentrocken: Waldbrandgefahr steigt

In Hessen steigt die Waldbrandgefahr wegen der langen Trockenheit. Besonders betroffen ist der Süden mit seinen sandigen Böden. Für Freitag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Teilen Südhessens die höchste Gefahrenstufe voraus, schon am Donnerstag war dort die Feuergefahr in den Wäldern laut DWD hoch.

Offenbach. Am Wochenende bringt Regen Linderung.

Die Böden sind vielerorts knochenhart. Bis auf den Mai waren bisher in diesem Jahr alle Monate in Deutschland zu trocken. Zwar habe es bei schweren Gewittern örtlich auch mal große Niederschlagsmengen gegeben, aber "bei Sturzregen kann das Wasser gar nicht einsickern", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Große Wassermengen rauschen sofort in Bäche, Flüsse und Kanäle.

Seit Anfang Juni seien in Hessen im Schnitt erst 54,5 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, das entspreche rund zwei Dritteln des Monatssolls, sagte Friedrich. Allerdings gibt es erhebliche regionale Unterschiede - generell ist die Trockenheit im Süden größer als im Norden. Die letzten Juni-Tage versprechen etwas Linderung, denn ab Samstag erwarten die Meteorologen täglich Regen.

dpa

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