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Hessentag kann starten: BUND und Steuerzahlerbund kritisch

Feste Hessentag kann starten: BUND und Steuerzahlerbund kritisch

Noch wenige Tage, dann beginnt der Hessentag in Bensheim: Insgesamt 1001 Veranstaltungen vom 6. bis zum 15. Juni, ein Ansturm von mindestens einer Million Besucher - das bedeutet großen Energiebedarf.

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Vom 6. bis 15. Juni findet der 54. Hessentag statt.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Bensheim. Trotzdem sieht sich die Gastgeberstadt Bensheim in ihrem Kurs einer "grünen" Veranstaltung bestätigt.

Das Programm, mit dem Bürger aus Bensheim Geld für zusätzliche Photovoltaikanlagen erhalten können, werde gut angenommen. "Etwa ein Viertel der bereitgestellten 60 000 Euro Unterstützung ist bereits reserviert", sagt Bensheims Klimaschutzmanager Max Thiel. Damit sollen - gerechnet auf 20 Jahre Anlagen-Laufzeit - rund 70 Prozent des beim 54. Landesfest erwarteten Ausstoßes von etwa 10 500 Tonnen Kohlendioxid ausgeglichen werden. Die veranschlagten 400 000 Kilowattstunden Strom, die das Fest nach Einschätzung der Ausrichter verbrauchen wird, sind Öko-Energie aus Wasserkraft.

Die Umweltorganisation BUND in Bensheim kritisiert, der Ausgleich durch die Photovoltaikanlagen werde über die lange Laufzeit so zurechtgerechnet, dass es passe. Nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Hessen kostet der Hessentag zu viel Geld und dauert zu lang. "So etwas gibt es in keinem anderen Bundesland", sagte Haushaltsexperte Clemens Knobloch.

dpa

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